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Handbuch Vibrationstraining: Grundlagen - Wirkungsweisen - Trainingssteuerung (1. Auflage 2007)

Handbuch Vibrationstraining: Grundlagen - Wirkungsweisen - Trainingssteuerung (1. Auflage 2007)

von: Marco Beutler

Draksal Verlag, 2007

Format: ePUB, PDF, PDB, OL

geeignet für:

Mac OSX, Windows PC, Mac OSX, Windows PC , Bookeen Cybook Orizon, Ectaco Lite, Odys Media Book Scala, Aluratek Libre, eLyricon EBX-500.TFT, PocketBook 302, IREX Digital Reader, FlatReader, BeBook 'One', iRiver Story, Sony Reader PRS-3xx, Bookeen CyBook Opus, Hanvon/Hexaglot N518, PocketBook 301+, COOL-ER eReader, Inves-Book 600, eLyricon EBX-600.E-Ink, Bookeen CyBook Gen3 ab Rev: 1.9, Italica Reader, Sony Reader PRS-505, -6xx, -7xx, Pocketbook 360, Hanvon N516 Weltbild , Palm eReader Online-Lesen für: Linux, Mac OSX, Windows PC

Preis: 15,99 Euro

(Ersparnis gegenüber gedruckter Ausgabe: 3,91 Euro)

ISBN: 9783862430239
Download: 8496 KB
183 Seiten

Mehr zum Inhalt

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Leseprobe zu: Handbuch Vibrationstraining: Grundlagen - Wirkungsweisen - Trainingssteuerung (1. Auflage 2007)

3. Sicherheitsaspekte und Kontraindikationen (S. 99-100)

Wie bei jeder anderen Trainingsvariante gibt es auch beim Umgang mit Vibrationstraining in puncto Sicherheit einiges zu beachten. Fakt ist: Bei unsachgemäßer Anwendung können erhebliche Schäden für den Organismus des Trainierenden entstehen. Deshalb sollte das Training in jedem Fall durch einen qualifizierten Trainer überwacht werden. Dieses Kapitel widmet sich den potentiellen Risiken im Umgang mit Vibration und erklärt, wie diese zu minimieren und vermeiden sind.

3.1 Risiko Frequenz

Aus der Arbeitsmedizin ist bekannt, dass mechanische Schwingungen negative Auswirkungen auf den menschlichen Körper haben, wenn Grenzwerte bezüglich Dauer, Intensität, Frequenz und Amplitude überschritten werden. Beispielsweise können Vibrationen das Gleichgewichtssystem des Menschen derart überlasten, dass als Folge eine ausgeprägte Übelkeit auftreten kann, sogenannte motion sickness (vgl. Griffin 1996). Die Ursache dafür ist vermutlich ein überproportional starkes Mitschwingen des Kopfes. Dadurch ist die Hörschnecke im Innenohr, in der sich der Gleichgewichtssinn (Vestibularorgan) befindet, starken, sich wiederholenden Beschleunigungskräften ausgesetzt. Dies führt letztlich zu einer Überreizung der Sinneszellen. Mit diesem Phänomen vergleichbar ist die Übelkeit bei einer Schiffsfahrt mit hohem Wellengang. Wesentlich bedenklicher sind die Auswirkungen nicht ausreichend gedämpfter Vibrationen auf die inneren Organe. Es ist bekannt, dass der menschliche Körper und seine Teilbereiche (Muskeln usw.) selbst schwingen.

Treffen nun Vibrationen der gleichen Frequenz auf diese Areale, so kann es zu Begleiterscheinungen bis hin zu „Resonanzkatastrophen" kommen (siehe Kap. 2). Das bedeutet im schlimmsten Fall ein so starkes Aufschwingen eines Körperbereichs, dass dieser auf Grund der immer weiter wachsenden Amplitude unter Umständen geschädigt werden kann. Folgende Resonanzbereiche sind für folgende Körpersysteme als kritisch anzusehen:

~ 8 Hz für innere Organe und die Wirbelsäule
~ 18 Hz für das Gehirn
~ 20 Hz für das Auge

Diese Frequenzen sollten bei gleichförmiger (sinusoidaler) Schwingung dann gemieden werden, wenn eine ausreichende Dämpfung auf Grund der Übungsausführung (z. B. sitzend auf der Platte) oder auf Grund einer einhergehenden Kontraindikation (schwere Form von Diabetes mellitus) nicht garantiert werden kann. Bei randomisierten, stochastischen Vibrationen bestehen in diesem Zusammenhang keine Bedenken, da der ständige Frequenzwechsel ein Aufschwingen von Körperteilsystemen ausschließt. Hierbei handelt es sich um Schwingungen mit ständig variierender Frequenz, wie beim SRT® verwendet.