Kurzinformation
Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs
Im Mittelpunkt des Bandes stehen die aus autokratischen Vorläuferregimen mit totalitären Zügen resultierenden Belastungsfaktoren für die Etablierung und Konsolidierung demokratischer Verfassungsstaaten.
Im Mittelpunkt des Bandes stehen die aus autokratischen Vorläuferregimen mit totalitären Zügen resultierenden Belastungsfaktoren für die Etablierung und Konsolidierung demokratischer Verfassungsstaaten. Der Fall des Eisernen Vorhangs und der Zusammenbruch der Einparteiregime Mittel- und Osteuropas begünstigten in vielen Ländern demokratische Entwicklungen. Doch gingen sie unterschiedliche Wege, und einige verließen den anfänglich eingeschlagenen Pfad demokratischer Transformation bereits wieder nach kurzer Zeit. Die großen Unterschiede der östlichen Transformationen werfen die Frage auf, warum auf den ersten Blick sehr ähnliche Startbedingungen zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen geführt haben. Welche Rolle spielte dabei die totalitäre Erblast des »real existierenden Sozialismus«?
Beiträger
Uwe Backes (Dresden), Josette Baer (Zürich), Stanislav Balík (Brno), Timm Beichelt (Frankfurt/Oder), Joakim Ekman (Örebro), Sergiu Gergina (Leiden), Jan Holzer (Brno), Tytus Jaskulowski (Berlin), Jonas Linde (Örebro), Miroslaw Mares (Brno), Wolfgang Merkel (Berlin), Donnacha O'Beachain (Almaty), Abel Polese (Edinburgh), Gert Pickel (Frankfurt/Oder), Pavel Pseja (Brno), Johnny Rodin (Haninge), Dieter Segert (Wien), Paulina Sekula (Krakau), Svend-Erik Skaaning (Aarhus) und Stefan Troebst (Leipzig).
Prof. Dr. Uwe Backes ist stellvertretender Direktor des Hannah-Arendt-Instituts für Totalitarismusforschung an der TU Dresden.
Dr. Tytus Jaskulowski ist Projektleiter am Osteuropa-Zentrum Berlin. Abel Polese, PhD, ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institute of Geography, School of GeoSciences an der University of Edinburgh.
Über den Autor
Uwe Backes ist Stellvertretender Direktor am Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung an der TU Dresden.