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Ich bin dann mal schlank- Die Erfolgs-Methode

Ich bin dann mal schlank- Die Erfolgs-Methode

von: Patric Heizmann

Draksal Verlag, 2010

Format: ePUB, PDF, OL

geeignet für:

Mac OSX, Windows PC, Mac OSX, Windows PC, Mac OSX, Windows PC , Bookeen Cybook Orizon, Ectaco Lite, Odys Media Book Scala, Aluratek Libre, eLyricon EBX-500.TFT, PocketBook 302, IREX Digital Reader, FlatReader, BeBook 'One', iRiver Story, Sony Reader PRS-3xx, Bookeen CyBook Opus, Hanvon/Hexaglot N518, PocketBook 301+, COOL-ER eReader, Inves-Book 600, eLyricon EBX-600.E-Ink, Bookeen CyBook Gen3 ab Rev: 1.9, Italica Reader, Sony Reader PRS-505, -6xx, -7xx, Pocketbook 360, Hanvon N516 Weltbild , Online-Lesen für: Linux, Mac OSX, Windows PC

Preis: 15,99 Euro

(Ersparnis gegenüber gedruckter Ausgabe: 3,91 Euro)

ISBN: 9783862430642
Download: 71099 KB
206 Seiten
2. Auflage

Mehr zum Inhalt

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Leseprobe zu: Ich bin dann mal schlank- Die Erfolgs-Methode

Diät macht dick – und was wir von unseren Vorfahren lernen können (S. 12)

Eigentlich müsste Abnehmen ganz einfach sein. Das suggerieren schließlich unzählige Ratgeber über Ernährung. Jeder kennt den angeblich guten Tipp: Spar doch einfach Kalorien! Hier ein bisschen weniger Fett, dort ein Löffelchen weniger Zucker, einfach mal den Pudding weglassen, die Bratwurst in Wasser anschmoren und nie wieder ein Stück Sahnetorte verdrücken. Abends wird dann eifrig zusammengezählt, was wir tagsüber gegessen haben, und wenn die Kalorien-Bilanz stimmt, dann – schwups – verdunsten die Fettpölsterchen von allein. Das klingt wunderbar. Nur es funktioniert leider bei den meisten Leuten nicht.

Warum? Weil unser Körper das nicht mitmacht. Unser Organismus ist halt oft klüger als unser Verstand. Ein abnehmwilliger vermeintlicher Schlaumeier, der kurz entschlossen möglichst viele Kalorien reduzieren will, kriegt nämlich Stress mit seinem Körper. Der streikt sofort, wenn er merkt: Huch, jetzt geht’s ans Eingemachte. Applaudieren Sie ihm. Denn es ist – genauer betrachtet – sogar genial von Ihrem Körper. Er ist seit Urzeiten darauf programmiert zu revoltieren, wenn jemand ihn nach dem Motto „Du kriegst jetzt weniger“ in seiner Existenz bedroht. Unser Organismus, der Gute, will schließlich nur unser Überleben sichern.

Versetzen Sie sich doch einmal in seine Lage. Stellen Sie sich vor, dass Kalorien früher genauso wertvoll waren wie heute Euros. Und nun kommt’s: Würden Sie auf die Hälfte Ihres Gehaltes verzichten, nur weil Ihr Chef plötzlich verkündet: „Das ist besser für Sie“? Bestimmt nicht. „Nö“, würden Sie sagen. Vielleicht nicht gleich kündigen, aber auf jeden Fall mit Streik drohen – wie Ihr Körper. Der kriegt nicht so einfach einen neuen Job.

Er will Sie ja nicht verlassen.