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Recht und Gerechtigkeit in der Konsulargerichtsbarkeit. - Britische Exterritorialität im Osmanischen Reich 1825-1914. (Studien zur Internationalen Geschichte, Band 22)

Recht und Gerechtigkeit in der Konsulargerichtsbarkeit. - Britische Exterritorialität im Osmanischen Reich 1825-1914. (Studien zur Internationalen Geschichte, Band 22)

von: Johannes Berchtold

Oldenbourg Wissenschaftsverlag GmbH, 2009

Format: PDF, PDB, OL

geeignet für:

Mac OSX, Windows PC , Palm eReader Online-Lesen für: Linux, Mac OSX, Windows PC

Preis: 44,80 Euro

(Ersparnis gegenüber gedruckter Ausgabe: 5,00 Euro)

ISBN: 9783486589467
Download: 4175 KB
318 Seiten

Mehr zum Inhalt

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Kurzinformation

Westeuropäische Kaufleute genossen seit byzantinischen Zeiten umfassende exterritoriale Rechte im Levanteraum, darunter das Recht auf eine eigene, durch die Konsuln ausgeübte Gerichtsbarkeit. Dieses auf dem Prinzip der Personalität des Rechts anfänglich vom Sultan gewährte Privileg wurde vom späten 18. Jahrhundert an in ein einseitig konzipiertes Vertragswerk zwischen dem Osmanischen Reich und den europäischen Staaten überführt. Die Studie geht der Frage nach, inwieweit die in der Theorie unbestreitbare Souveränitätseinschränkung des Osmanischen Reichs sich in der Rechtspraxis der Konsulargerichte bestätigt findet. Anhand von Gerichtsakten rekonstruiert Johannes Berchtold die britische Rechtspraxis im 19. Jahrhundert und legt so den Blick auf die komplexen Rechts- und Machtverhältnisse in den Hafenstädten Smyrna und Konstantinopel frei.