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Der genetische Notenschlüssel - Warum Musik zum Menschsein gehört

Der genetische Notenschlüssel - Warum Musik zum Menschsein gehört

von: Christian Lehmann

Herbig, 2011

Format: ePUB, PDB

geeignet für:

Mac OSX, Windows PC , Bookeen Cybook Orizon, Ectaco Lite, Odys Media Book Scala, Aluratek Libre, eLyricon EBX-500.TFT, PocketBook 302, IREX Digital Reader, FlatReader, BeBook 'One', iRiver Story, Sony Reader PRS-3xx, Bookeen CyBook Opus, Hanvon/Hexaglot N518, PocketBook 301+, COOL-ER eReader, Inves-Book 600, eLyricon EBX-600.E-Ink, Bookeen CyBook Gen3 ab Rev: 1.9, Italica Reader, Sony Reader PRS-505, -6xx, -7xx, Pocketbook 360, Hanvon N516 Weltbild

Preis: 15,99 Euro

(Ersparnis gegenüber gedruckter Ausgabe: 4,00 Euro)

ISBN: 9783784480213
Download: 1853 KB
256 Seiten

Mehr zum Inhalt

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Kurzinformation

'Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum' - was Fredrich Nietzsche als großer Musikliebhaber pathetisch in den Raum stellte, lässt sich heute mit erstaunlichen Fakten erhärten.
Auf der Suche nach dem homo musicus fördert der Musikwissenschaftler Christian Lehmann Faszinierendes zutage. So ist der Mensch das einzige Lebewesen, das sich mit seinen Artgenossen im Takt bewegen kann, und die Begabung zum Gesang gehört zu einer biologischen 'Grundausstattung'. Beides brachte ihm evolutionären Nutzen: Die Fähigkeit, Stimme und Bewegung der Arbeit, Ritual und Kampf zu synchronisieren, erzeugte unter unseren Vorfahren lebenswichtigen sozialen Zusammenhalt und der Singsang des Wiegenliedes hält auch heute noch die emotionale Bindung zwischen Mutter und Kind ohne Körperkontakt aufrecht.
Wie hoch der Stellenwert der Musik noch in der Antike war, zeigt sich im Erziehungsmodell der alten Griechen. Das aktive Musizieren war essenzieller Bestandteil der Charakterbildung der Jugend und förderte den Gemeinschaftssinn - eine Funktion, die über Jahrhunderte im musikalischen Miteinander gepflegt wurde. Mit dem Siegeszug des Tonträgers gerät dieser Zusammenhang jedoch zunehmend in Vergessenheit: Der moderne Mensch konsumiert die 'akustische Ware' oftmals allein, ohne selbst aktiv zu werden. Dafür aber entdeckt die Wissenschaft den kognitiven und therapeutischen Nutzen der Töne: Musizieren begünstigt die geistige Entwicklung, Musik lindert nebenwirkungsfrei Schmerzen und gibt neue Hoffnung für Menschen, die nach einem Schlaganfall ihre Sprache verloren haben, aber Worte noch immer singen können.
Ein Buch über die Macht der Musik, das uns das Staunen lehrt.