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Monotheismus und die Sprache der Gewalt

Monotheismus und die Sprache der Gewalt

von: Jan Assmann

Picus Verlag, 2012

Format: ePUB, PDB

geeignet für:

Mac OSX, Windows PC , Bookeen Cybook Orizon, Ectaco Lite, Odys Media Book Scala, Aluratek Libre, eLyricon EBX-500.TFT, PocketBook 302, IREX Digital Reader, FlatReader, BeBook 'One', iRiver Story, Sony Reader PRS-3xx, Bookeen CyBook Opus, Hanvon/Hexaglot N518, PocketBook 301+, COOL-ER eReader, Inves-Book 600, eLyricon EBX-600.E-Ink, Bookeen CyBook Gen3 ab Rev: 1.9, Italica Reader, Sony Reader PRS-505, -6xx, -7xx, Pocketbook 360, Hanvon N516 Weltbild

Preis: 6,99 Euro

(Ersparnis gegenüber gedruckter Ausgabe: 1,91 Euro)

ISBN: 9783711750822
Download: 124 KB
63 Seiten

Mehr zum Inhalt

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Kurzinformation

Angesichts der aktuellen Weltlage, die von einem bislang unbekannten und von niemandem vorausgesehenen Ausmass von Gewalt bestimmt wird, die sich auf Gott und die heiligen Schriften beruft, begibt sich der Ägyptologe und Kulturtheoretiker Jan Assmann auf die Suche nach dem Zusammenhang zwischen Gewaltbereitschaft und monotheistischen Religionen.
Vor allem auf die Exklusivität des einen Gottes sowie das immer wieder beschworene Bild eines eifernden, zürnenden, strafenden Gottes führt der Autor mithilfe von Zitaten aus dem Alten Testament diese Disposition zur Gewalt zurück. Auch wenn es einen Zusammenhang zwischen dem ausschliesslichen Wahrheitsbegriff des Monotheismus und der Gewalt in der Sprache gibt, bestreitet Assmann, dass die Gewalt eine dem Monotheismus notwendig eingeschriebene Konsequenz darstelle. Vielmehr entstammt die Gewalt letztlich jenem politischen Druck, aus dem der Monotheismus den Einzelnen befreien will.

Jan Assmann, geboren 1938, Studium der Ägyptologie, Klassischen Archäologie und Gräzistik in München, Heidelberg, Paris und Göttingen; seit 1976 o. Professor für Ägyptologie in Heidelberg. Gastprofessuren in Paris, Jerusalem und den USA. Seit 1967 epigraphisch-archäologische Feldarbeit in Theben-West. Zahlreiche Publikationen und Aufsätze zur ägyptischen Religion, Geschichte, Literatur und Kunst sowie zur allgemeinen Kulturtheorie und Religionswissenschaft. Zahlreiche Auszeichnungen, etwa Max-Planck-Forschungspreis (1996); Deutscher Historikerpreis (1998).