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Die fremde Stadt - Breslau nach 1945

Die fremde Stadt - Breslau nach 1945

von: Gregor Thum

PeP eBooks, 2009

Format: ePUB, PDB

geeignet für:

Mac OSX, Windows PC , Bookeen Cybook Orizon, Ectaco Lite, Odys Media Book Scala, Aluratek Libre, eLyricon EBX-500.TFT, PocketBook 302, IREX Digital Reader, FlatReader, BeBook 'One', iRiver Story, Sony Reader PRS-3xx, Bookeen CyBook Opus, Hanvon/Hexaglot N518, PocketBook 301+, COOL-ER eReader, Inves-Book 600, eLyricon EBX-600.E-Ink, Bookeen CyBook Gen3 ab Rev: 1.9, Italica Reader, Sony Reader PRS-505, -6xx, -7xx, Pocketbook 360, Hanvon N516 Weltbild

Preis: 11,99 Euro

(Ersparnis gegenüber gedruckter Ausgabe: 2,96 Euro)

ISBN: 9783641033873
Download: 7100 KB
640 Seiten

Mehr zum Inhalt

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Kurzinformation

Breslau hat im Laufe seiner Geschichte viele Herrscher gesehen. Aber nur 1945 folgte auf die Verschiebung der Staatsgrenzen ein vollständiger Bevölkerungsaustausch. Die Deutschen wurden aus Breslau vertrieben und durch Polen ersetzt, von denen viele ihrerseits Vertriebene aus dem an die Sowjetunion gefallenen Ostpolen waren. Für die meisten Ansiedler blieb Breslau lange eine fremde Stadt, die, so die verbreitete Furcht, früher oder später wieder an die Deutschen fallen würde. Noch bis in die fünfziger Jahre war die beim Kampf um die "Festung" Breslau in den letzten Kriegsmonaten zerstörte Stadt eine Trümmerwüste. Doch im diplomatischen Ringen um die Oder-Neiße-Grenze war Breslau von so herausragender politischer Bedeutung, dass der polnische Staat und seine Gesellschaft in gemeinsamer Anstrengung darangingen, Breslau wieder aufzubauen und zu einer glänzenden Metropole zu machen. Der Autor schildert, wie sich der Bruch von 1945 aus der Perspektive Breslaus ausnahm, wie man aus einer deutschen eine polnische Stadt zu machen versuchte und wie sich dies im Stadtbild niedergeschlagen hat. Breslaus deutsche Geschichte wurde lange verdrängt und ihre Spuren beseitigt. Heute jedoch wird sie von den polnischen Breslauern als Teil einer besonderen lokalen Identität wahrgenommen. Breslau erfindet sich noch einmal neu.