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Ad salutem consulere - Die Paränese Cyprians im Kontext antiken und frühchristlichen Denkens (Forschungen zur Kirchen- und Dogmengeschichte, Band 99)

Ad salutem consulere - Die Paränese Cyprians im Kontext antiken und frühchristlichen Denkens (Forschungen zur Kirchen- und Dogmengeschichte, Band 99)

von: Rolf Noormann

Vandenhoeck & Ruprecht, 2009

Format: PDF, PDB, OL

geeignet für:

Mac OSX, Windows PC , Palm eReader Online-Lesen für: Linux, Mac OSX, Windows PC

Preis: 50,90 Euro

(Ersparnis gegenüber gedruckter Ausgabe: 13,10 Euro)

ISBN: 9783647553771
Download: 3487 KB
430 Seiten

Mehr zum Inhalt

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Kurzinformation

Cyprian von Karthago In der Theologie Cyprians verbinden sich christliches und römisches Erbe zu einer neuen Gestalt christlicher Paränese. Noormann untersucht die verschiedenen Stränge, die sich in Cyprians Theologie miteinander verbinden. Mit Cyprian von Karthago betritt erstmals ein römischer Aristokrat als Bischof die Bühne der lateinischen Kirchen- und Theologiegeschichte. Seine Schriften und Briefe geben nicht nur Einblick in die politischen, kirchlichen und theologischen Auseinandersetzungen seiner Zeit, sie zeugen auch von einer intensiven Durchdringung der theologischen Tradition und ihrer Neugestaltung im Blick auf die praktischen Erfordernisse ihrer Zeit. Die Untersuchung rückt das zentrale Anliegen der cyprianischen Schriften, die praktische Unterweisung und Ermahnung, das heißt seine Paränese, in den Mittelpunkt. Es wird gezeigt, wie Cyprian im Horizont einer Theologie der Gnade, die in wesentlichen Aspekten als Wegbereiter auch der augustinischen Gnadentheologie gelten kann, konsequent das christliche Leben und Handeln ins Zentrum seiner theologischen Aufmerksamkeit rückt. Dabei wird deutlich, wie Cyprian das Erbe Tertullians, den er mit gutem Grund als seinen Lehrer betrachtet, umgestaltet, weiterentwickelt und zum Teil auch korrigiert. Ebenso wichtig ist die Auseinandersetzung Cyprians mit seinem römischen Erbe. Seine Theologie erweist sich als in starkem Maße durch römisch-stoische Traditionen, insbesondere durch das Denken Senecas, geprägt. Auch hier zeigt sich Cyprian als ein ebenso gelehriger wie eigenständiger Schüler. Er nimmt vieles auf, was andere vor ihm gedacht und formuliert haben, gibt aber dem Rezipierten eine charakteristisch neue Gestalt. Die theologische Haltung Cyprians resultiert aus seiner Rolle als Bischof von Karthago (und Primas des christlichen Nordafrika): Verantwortlich für das Wohl der ihm anvertrauten Kirche, ist für Cyprian die Ausübung der disciplina der christlichen Gemeinde grundlegend. In der »salus publica« der christlichen Gemeinde geht es aber zugleich um das Heil des einzelnen. Jedem einzelnen durch Unterweisung und nötigenfalls auch durch strenge Ermahnung zum Heil zu raten, ist für ihn die zentrale Aufgabe des Bischofs. PD Dr. theol. Rolf Noormann ist Pfarrer an der Klosterkirche Denkendorf in Württemberg.