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Ist selbst initiierter Wandel in Universitäten möglich? – Das Beispiel der Promovierendenausbildung

Ist selbst initiierter Wandel in Universitäten möglich? – Das Beispiel der Promovierendenausbildung

von: Nicole Thaller

Rainer Hampp Verlag, 2009

Format: PDF, PDB, OL

geeignet für:

Mac OSX, Windows PC , Palm eReader Online-Lesen für: Linux, Mac OSX, Windows PC

Preis: 27,99 Euro

ISBN: 9783866185159
Download: 1957 KB
265 Seiten

Mehr zum Inhalt

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Kurzinformation

Der Wandel der Promovierendenausbildung gehört zu den zentralen Modernisierungsprozessen im Universitätssystem. Zu Beginn der 1990er Jahre sahen sich viele Länder Europas mit ähnlichen Problemen bei der Promovierendenausbildung konfrontiert. Dazu zählten u. a. intransparente Auswahl der Promovierenden, lange Ausbildungszeiten, die hohe Abhängigkeit von nur einem Betreuer oder auch die fehlende systematische Einbindung in Weiterbildungs- und Förderangebote. Einigen Ländern und Universitäten ist mittlerweile die Initiierung strukturierter Promovierendenausbildung gelungen. Deutschland gilt jedoch als Nachzügler in diesem Prozess. Hier dominiert nach wie vor das traditionelle Meister-Schüler-Modell. Mittels eines organisationstheoretischen Ansatzes wird untersucht, wie und warum universitären Einheiten ein Wandel ihrer Promovierendenausbildung gelingt. Gleichzeitig wird diskutiert, ob es sich hierbei um realen Wandel oder um Scheinwandel handelt. Theoretisch entwickelt wird u. a. eine Systematik zur Identifizierung von Change Agents, Interessen- und Akteurskonstellationen. Empirisch überprüft wird diese anhand einer Stichprobe bestehend aus Universitäten in Deutschland und im europäischen Ausland. Als Datengrundlage dienen Interviews mit universitären Entscheidungsträgern wie Professoren, Dokumentenanalysen sowie bibliometrische Analysen der Forschungsleistungen von universitären Fachabteilungen. Diese primär erhobenen Daten werden mit Hilfe von qualitativer Inhaltsanalyse, Probitregressionen und Multi-Value Qualitative Comparative Analysis (MVQCA) analysiert. Als ein zentrales Resultat der Arbeit stellen sich Change Agents mit einem Interesse an wissenschaftlicher Reputation und Promovierende als Forschungspartner und nicht bloße Mitarbeiter begreifen als Schlüssel zum Erfolg dar, ob Universitäten ein selbstinitiierter Wandel ihrer Promovierendenausbildung gelingt.