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Shared Mental Models - Ein institutionenökonomischer Ansatz zur Beschreibung des Einflusses von Religion - In ökonomischen Entscheidungssituationen aus religionswissenschaftlicher Perspektive

Shared Mental Models - Ein institutionenökonomischer Ansatz zur Beschreibung des Einflusses von Religion - In ökonomischen Entscheidungssituationen aus religionswissenschaftlicher Perspektive

von: Christian Holtbrügger

GRIN Verlag , 2009

Format: PDF

geeignet für:

Mac OSX, Windows PC , Bookeen Cybook Orizon, Ectaco Lite, Aluratek Libre, eLyricon EBX-500.TFT, PocketBook 302, FlatReader, BeBook 'One', iRiver Story, Sony Reader PRS-3xx, Bookeen CyBook Opus, Hanvon/Hexaglot N518, PocketBook 301+, COOL-ER eReader, Inves-Book 600, eLyricon EBX-600.E-Ink, Bookeen CyBook Gen3 ab Rev: 1.9, Italica Reader, Sony Reader PRS-505, -6xx, -7xx, Pocketbook 360, Hanvon N516 Weltbild

Preis: 29,99 Euro

(Ersparnis gegenüber gedruckter Ausgabe: 9,91 Euro)

ISBN: 9783640352760
Download: 2130 KB
71 Seiten

Mehr zum Inhalt

  • Kapitelübersicht
  • Kurzinformation
  • Inhaltsverzeichnis
  • Leseprobe
  • Blick ins Buch
  • Fragen zum eBook?
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Kurzinformation

Die Bedeutung von Religion als grundlegendes Muster menschlichen Handelns wird seit den achtzi­ger Jahren des 20. Jahrhunderts verstärkt wahrgenommen, sowohl von der Geschichtswissenschaft als auch von den ökonomischen Disziplinen. Seit den 1990er Jahren entwickelt sich die Religionsökonomie als Unterdisziplin der Religionswissenschaft. Neben Finanzierungsfragen von Religion und der Beschreibung von Religion mittels ökonomischer Modelle behandelt sie die Frage, in wie weit religiöses Handeln und Verhalten von Einzelnen und Gemeinschaften wirtschaftlich relevant ist. Auch in den ökonomischen Disziplinen hat man begonnen, sich mit Kultur und damit auch mit Religi­on als einem Teil von Kultur auseinander zu setzen. Einflüsse von Kultur auf ökonomisches Handeln werden erforscht und die gewonnen Erkenntnisse umgesetzt. Das Bild des Menschen, das vom Paradigma der rationalen Wahl propagiert wird, ist der nach Nut­zenmaximierung strebende, perfekt informierte Homo-Oeconomicus, mit dem bisher ökonomisches Verhalten erklärt wurde. In diesem Modell kommt Religion aber nicht vor. Die Institutionenökonomik als ein Teilbereich der Ökonomik hat in jüngerer Zeit mit dem sich von der Rational-Choice-Theorie absetzenden Kon­zept der überindividuell geteilten mentalen Modelle einen Ansatz hervorgebracht, mit dem die Beschreibung von Einflüssen re­ligiöser Vorstellungen auf das Verhalten in ökonomischen Entscheidungssituationen möglich ist. Ihn zeichnet aus, dass er sich in Unsicherheit befindet, also nicht alle Handlungsalternativen und daraus resultierenden Konsequenzen kennt und daher nur begrenzt rational handeln kann. Zunächst werden in Kapitel 2 Begriffsbestimmungen vorgenommen. In Kapitel 3 soll zunächst die Rational-Choice-Theorie dargestellt werden. Sie ist das Modell, mit dem wirtschaftliches Verhalten bislang beschrieben wurde. Es schließt sich die Untersuchung an, ob Religion in der Rational-Choice-Theorie Platz findet. Kapitel 4 stellt das Konzept der mentalen Modelle dar, welches kulturelle Faktoren in die Beschreibung von wirtschaftlichen Zusammenhängen einführt. In Kapitel 5 wird die Übertragung des Konzepts der mentalen Modelle auf den Bereich Religion unternommen. Anschließend findet in Kapitel 6 eine Diskussion der beiden Ansätze auf ihre Leistungsfähigkeit hinsichtlich der Darstellung von Religion in wirtschaftlichen Situationen statt. Kapitel 7 schließt mit einer Annäherung an die Realität und einer Schlussbetrachtung die Arbeit ab. Diplomarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Soziologie - Religion, Note: 2, Universität Bremen (Institut für Religionswissenschaft und Religionspädagogik).