Kurzinformation
Die PISA-Studie hat gezeigt: Die einstige Konjunkturlokomotive Deutschland läuft Gefahr, den Anschluss an die Wissensgesellschaft zu verpassen. Doch welches Wissen brauchen wir eigentlich - und wie erwerben wir es? Erwin Staudt, Präsident von IBM Deutschland und Vordenker der Wirtschaft, zeigt in seinem Buch, welche Weichen nach den Wahlen gestellt werden müssen.
Erwin Staudt ist Präsident von IBM-Deutschland und Vizepräsident von IBM Europe. Als Gründer und Vorsitzender der Initiative D21 ist er einer der wichtigsten Vordenker der New Economy.
Verschlafen wir die informationstechnologische Revolution? Verpasst Deutschland den Anschluss an die Wissensgesellschaft? Erwin Staudt zeigt, welche wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Modernisierungen notwendig sind, damit der Übergang von der Industrie- zur Informationsgesellschaft gelingt.
Die informationstechnologische Revolution hat heute fast jeden gesellschaftlichen Bereich und jede menschliche Tätigkeit erfasst. Alle wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aktivitäten werden von den neuen Informations- und Kommunikationstechnologien durchdrungen und verändert. Damit ist auch der kontinuierliche Anstieg der Bedeutung von Wissen als Ressource ein unumkehrbarer Prozess.
Erwin Staudt, Präsident von IBM Deutschland diagnostiziert, dass diese Entwicklungen in Deutschland nicht genügend Beachtung gefunden haben – mit fatalen wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Folgen wie z.B. dem Attraktivitätsverlust als Standort. In seinem Buch weist Staudt Wege aus der Krise und erläutert, wie die Wissensgesellschaft auch in Deutschland endlich realisiert werden kann. Er zeigt, dass Wissen und Bildung schon heute die Kernkompetenzen des Menschen sind und dass Wissensmanagement zur zentralen Aufgabe in Wirtschaft und Gesellschaft wird.
Im Einzelnen beantwortet Staudt folgende Fragen: Was bedeutet die Informations- und Kommunikationstechnologie für Wirtschaft und Gesellschaft? Wie verändert sie die Prozesse innerhalb von Unternehmen und Organisationen? Wie ändert sich die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen? Wie stellen sich die Menschen auf diese Veränderungen ein? Wie sehen die neuen Anforderungen an die Mitarbeiter eines Unternehmens aus? Wie kann der Staat darauf antworten? Wie müssen die Unternehmen die Ausbildung ihrer Mitarbeiter verändern?
Staudt entwirft ganz neue Gesellschafts- und Wirtschaftsformationen und macht deutlich, dass die Produktion von Wissen die größte Herausforderung in den nächsten Jahren sein wird.
Der Autor: Erwin Staudt ist Präsident von IBM Deutschland und Vize-Präsident von IBM Europe. Als Gründer und Vorsitzender der Initiative D21 ist er einer der wichtigsten Vordenker der Wirtschaft im deutschsprachigen Raum.