Kurzinformation
Lange galt das Motto »In der Pflege spricht man wenig und schreibt noch weniger.« Das hat sich inzwischen gründlich geändert. Wer auch immer jemanden pflegt – er kann es nicht tun, ohne die Sprache zu nutzen, sei es schriftlich oder mündlich. Pflege heißt also immer auch »Kommunikation «. Doch gerade diese Tatsache wurde in der Konzeption von Ausbildung, Lehre und Forschung jahrelang nicht beachtet. Erst seit kurzem zeigt sich, dass die »Sprachen der Pflege« analysiert und nutzbar gemacht werden müssen. Die Pflege kann nur dann einen ihr angemessenen und eigenen Platz in der Gesundheitsversorgung einnehmen, wenn sie eine kompetente und angemessene Sprache findet. Ohne Sprache ist die Pflege stumm und damit weniger bedeutungsvoll! Die interdisziplinären Beiträge dieses Buches stellen die Sprachen der Pflege vor, analysieren sie und machen sie damit nutzbar.
Die Herausgeber
Die »Wittener Schriften« verbinden eine Reihe von Publikationen aus den Arbeitsschwerpunkten des Institutes für Pflegewissenschaft an der Universität Witten/Herdecke.