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Drei Mal Stunde Null? - 1949. 1969. 1989.

Drei Mal Stunde Null? - 1949. 1969. 1989.

von: Richard von Weizsäcker

PeP eBooks, 2002

Format: ePUB, PDF, PDB

geeignet für:

Mac OSX, Windows PC, Mac OSX, Windows PC , Bookeen Cybook Orizon, Ectaco Lite, Odys Media Book Scala, Aluratek Libre, eLyricon EBX-500.TFT, PocketBook 302, IREX Digital Reader, FlatReader, BeBook 'One', iRiver Story, Sony Reader PRS-3xx, Bookeen CyBook Opus, Hanvon/Hexaglot N518, PocketBook 301+, COOL-ER eReader, Inves-Book 600, eLyricon EBX-600.E-Ink, Bookeen CyBook Gen3 ab Rev: 1.9, Italica Reader, Sony Reader PRS-505, -6xx, -7xx, Pocketbook 360, Hanvon N516 Weltbild

Preis: 15,99 Euro

(Ersparnis gegenüber gedruckter Ausgabe: 3,96 Euro)

ISBN: 9783894807566
Download: 255 KB
152 Seiten


 

Kurzinformation

1949 entstanden aus dem Deutschen Reich zwei Republiken. Der tiefste Einschnitt in unserer Geschichte führte uns hart an eine Stunde Null.
Im Westen wurde die Bundesrepublik Deutschland als demokratischer Staat fester Bestandteil des westlichen Bündnisses. Im Osten wurde die DDR als "antifaschistische Antwort auf die faschistische Vergangenheit" gegründet. Sie wurde zur Diktatur unter sowjetischer Herrschaft. Für vier Jahrzehnte war die Teilung Deutschlands und Europas besiegelt.
Der Autor schildert aus eigenen Begegnungen die führenden Persönlichkeiten. Eingehend untersucht er Kontinuitäten und neue Anfänge im politischen Personal, in der Verfassung und in den Institutionen von Staat und Gesellschaft und setzt sich mit dem Vorwurf des restaurativen Charakters auseinander.
Mit 1969, dem ersten Jahr eines sozialdemokratischen Kanzlers, verbindet der Autor die Frage nach einem Neubeginn im Inneren -"Wir fangen mit der Demokratie jetzt erst richtig an", hieß der heftig umstrittene Schlusssatz von Willy Brandts erster Regierungserklärung - und in der Außenpolitik.
Die neue Ostpolitik war eine zweite tiefe Zäsur der Nachkriegsgeschichte. Es ging um Entspannung zwischen Ost und West unter deutscher Anleitung. Richard von Weizsäcker gehörte zur verschwindenden Minderheit seiner Partei, der damaligen Opposition, die diesen Kurs nachhaltig unterstützte. Sein Herzensanliegen war von jeher die Aussöhnung mit Polen.
1989 kam der Kalte Krieg zu seinem Ende. Als erstes Staatsoberhaupt des geeinten Deutschland hat Richard von Weizsäcker diesen fundamentalen Neubeginn mitgestaltet. Erneut analysiert der Autor Kontinuität und neuen Anfang, Erfolge, Gefahren und Versäumnisse des Einigungsprozesses. Wo es ihm erforderlich schien, hat er Differenzen mit der damaligen Regierung unter Helmut Kohl nicht gescheut.
Er bewertet die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, die Arbeit der Institutionen unserer Verfassung, die Dominanz der politischen Parteien und die Leistungen und Fehlleistungen im Machtkampf der demokratischen Politiker. Das Ziel ist die Vollendung ganz Europas ohne das bisher alleinige Präfix "West". So gibt er Antworten auf die dreifache Frage nach der Stunde Null und nach den Kontinuitäten in der geistigen und politischen deutschen Geschichte unserer Zeit.
Der AutorRichard von Weizsäcker wurde 1920 in Stuttgart geboren. Nach einer erfolgreichen Karriere in der Industrie war er von 1981 – 1984 Regierender Bürgermeister von Berlin und von 1988 – 1994 Präsident der Bundesrepublik Deutschland. Richard von Weizsäcker war der deutsche Bundespräsident, der das höchste Maß an Popularität in der Bevölkerung und auch innerhalb der politischen Elite genoß. Richard von Weizsäckers frühere Bücher »Von Deutschland aus«, »Die deutsche Geschichte geht weiter« und »Von Deutschland nach Europa« erschienen im Siedler Verlag und erreichten Hunderttausende von Exemplaren.